Worauf bei Vertragsabschluß zu achten ist.
Haben Sie sich für eine Rechtsschutz- Versicherung entschieden, sehen Sie sich mit einer Fülle von Tarifen und Anbietern konfrontiert.

Da die Rechtsschutzversicherung im Vergleich zu anderen Versicherungen relativ teuer ist, empfiehlt es sich hier vor einem Abschluss einen Vergleich von mehreren Gesellschaften machen, da die Beitragsunterschiede teilweise enorm sind. Dabei sollten Sie ihren persönlichen Bedarf überprüfen und überlegen, welchen Risiken Sie ausgesetzt sind.

Die Rechtsschutzversicherung kann verschiedenste Bereiche umfassen - Verkehr, Privates, Arbeit und Wohnung. Daraus können Sie sich Ihren individuellen Schutz zusammenstellen und ihn auf ihre persönliche Situation anpassen. Beispielsweise ist der Arbeitsrechtsschutz für Berufstätige sehr sinnvoll, für Rentner jedoch völlig überflüssig.

Meist ist der Abschluss im Paket aus mehreren Bereichen bei ein und derselben Gesellschaft günstiger als die Beantragung von Einzelbausteinen. Am häufigsten wird die Kombination Privat-, Berufs- und Verkehrsrechtsschutz Versicherung abgeschlossen. Zu beachten ist hierbei, dass für Selbstständige nur der Abschluss von Einzelbausteinen möglich ist. Zudem lässt sich viel Geld einsparen, wenn man eine Selbstbeteiligung ins Auge fasst. Meist werden Selbstbeteiligungen in Höhe von 150-250€ vereinbart, wobei die jährlichen Beiträge sinken. Daher lohnt sich diese besonders, je länger man keine Leistungen der Rechtsschutzversicherung beansprucht.

Die Deckungssumme, bis zu welcher die Kosten übernommen werden, liegt meist bei 200.000€. Dies dürfte im Regelfall genügen. Wenn sie die Versicherung mit einer Laufzeit von einem Jahr abschließen, halten sie sich die Option auf einen ordentlichen Wechsel zu einem günstigeren Versicherer offen. Darüber hinaus können Sie auch den Personenkreis variieren, der durch Ihre Rechtsschutzversicherung abgesichert ist. Einige Gesellschaften bieten neben Singletarifen auch Familientarife an. Beachten Sie bitte, dass die Versicherung meist erst nach einer Wartezeit von drei Monaten bis zu einem Jahr in Kraft tritt und dass bei Versicherungsabschluss bereits vorhersehbare Gerichtsverfahren nicht abgesichert sind.